ach ja, der gute alte fritz hat es wahrlich nicht leicht. nachdem sich trotz vermittlungsgutschein bisher kein arbeitgeber erbarmte, den frisch fortgebildeten fritz einzustellen, hat ihm die behoerde nun eine weitere fortbildung verordnet; genaugenommen hat man den frisch microsoft-zertifizierten systemadministrator in einen computerkurs gesteckt, wo er nun den umgang mit windows xp und word erlernen darf. weiterlesen ‘von arbeitsplaetzen und eurojobs und fortbildungen’
Einträge tagged ‘wirtschaftskrise
georg schaeffler nimmt stellung zum vorwurf, sich verzockt zu haben:
Georg Schaeffler: Hier liegt doch der wesentliche Schlüssel der Debatte. Wir gehen in die Analyse mit der Gnade des Rückblicks. Die Daten im Sommer 2008 waren positiv. Die Frage ist deshalb: Haben wir uns verzockt? Nein! Sind wir ein unternehmerisches Risiko eingegangen? Ja! Aber das ist Teil des Unternehmertums.
da sind wir uns ja einig, herr schaeffler. aber wissen sie, was sie unterschlagen haben? unternehmer koennen auch pleite gehen, wenn sie falsche unternehmerische entscheidungen treffen. das ist uebrigens auch IHR risiko; dafuer, dass sie dieses risiko tragen, streichen sie ja auch die gewinne ein – nicht ihre beschaeftigten. um die tuts mir zugegeben leid, die koennen nun am allerwenigsten fuer ihre fehlentscheidung. aber erwarten sie kein mitleid, nur weil sie als unternehmer ploetzlich feststellen, dass die gesetze des marktes auch fuer sie gelten.
tja, fast koennte man lachen. nachdem monika harms neulich noch private computer durchsuchen wollte, hat sie sich jetzt zu der forderung geaeussert, die wirtschaftskrise juristisch aufzuarbeiten – also ermittlungen gegen die verantwortlichen einzuleiten.
raten sie mal, was unsere schnueffelmoni dazu zu sagen hatte:
“Häufig wenn irgendwo in dieser Gesellschaft etwas schiefläuft, wird nach dem Strafrecht gerufen, das aber auch nicht alles richten kann.”
ach so, ja dann… koennen wir dann nochmal ueber die onlinedurchsuchungen verhandeln, moni? ich meine jetzt, wo du offenbar milder gestimmt bist als vorher?
das 1-euro-konjunkturprogramm.
genie und wahnsinn liegen ja bekanntlich dicht beieinander, und so hat auch der wahnsinnige verwirrte schreibgeist manch geniale eingebung. was red’ ich, eigentlich ausnahmslos.
jedenfalls moechte man als guter staatsbuerger ja helfen, und da kam mir spontan diese uralte mcdonaldsgeschichte mit der ermaessigten mehrwertsteuer bei ausser-haus-verkaeufen in den sinn. weiterlesen ‘das 1-euro-konjunkturprogramm.’
via nachdenkseiten: report muenchen hat mal nachgehakt, wie fuer die krise mitverantwortliche banker jetzt leben.
laut handelsblatt hat opel bis ende 2011 einen finanzbedarf von geschaetzt 9 milliarden euro (vielleicht auch eine milliarde mehr, wenn die salamitaktik weitergeht). umgelegt auf die 25.000 arbeitsplaetze waeren das 360.000 euro pro nase, 180.000 euro pro jahr, 15.000 pro monat – und ob die jobs damit gerettet sind ist vollkommen unklar, selbst das ueberleben von opel insgesamt ist derzeit mehr als fraglich. weiterlesen ‘kurz nachgerechnet: opels arbeitsplaetze’
das magazin „zapp“ auf NDR zeigt, wie unsere volksvertreter die wirtschaftskrise zur profilierung ausnutzen. und das wird jetzt bis zur wahl so weitergehen, bevor man ploetzlich wieder alles eigentlich ganz anders gemeint hat und sowieso nicht kontrollierbare aeussere sachzwaenge sowie die dummen koalitionspartner… bla.
via nachdenkseiten
bei UBS rollen koepfe

UBS Global Allocation Fund - DAS ist ihre Rente
der von ihr verwaltete „UBS global allocation fund“ wird allerdings noch viel mehr gute nachrichten brauchen, um die 45% wertverlust der letzten 2 jahre auszugleichen.
themenabend bei arte, sommer 2008: „krepierte kredite, explodierende preise“. weiterlesen ‘krepierte kredite, explodierende preise’
brett vorm kopf
laut spiegel online ist die EU vollkommen ueberrascht von dem tempo und ausmass der wirtschaftskrise, bzw. ihren folgen fuer die wirtschaft.
liebe EU, liebe „wir-sind-doch-eine-exportnation“-schreihaelse: was exportieren wir denn? koennte es eventuell sein, dass wir – nur mal so als beispiel – verdammt viele maschinen exportieren, mit denen wiederum waren produziert werden, die dann in alle welt exportiert werden sollen – unter anderem nach deutschland?
koennte es weiterhin sein, dass die binnennachfrage bei uns auch zu erhoehter produktion von waren im ausland fuehrt, wozu wiederum neue produktionsmittel benoetigt werden – die wir dann liefern koennten?
aber was rede ich, die werden auch weiterhin lieber 10 euro in toxic assets investieren als 1 euro in konsumgutscheine oder aehnliche konjunkturprogramme.
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