kalifornien ist ja momentan vollkommen pleite, also der staat zumindest. darum will man jetzt schuldscheine an die glaeubiger ausgeben – natuerlich nur, bis man wieder geld verdient und die schulden zurueckzahlen kann. also das „bailout“-prinzip, nur halt mal umgekehrt; statt den banken geld zu leihen, sollen die banken dem staat geld leihen.
und was ist die reaktion der banken? na, lesen wir mal bei der financial times deutschland:
„Wie jeder Haushalt oder jedes Unternehmen muss auch Kalifornien im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten leben. Banken können nicht Haushaltslöcher stopfen“, sagte eine Sprecherin von Wells Fargo.
rrrrichtig, waere ja noch schoener. das geld hat gefaelligst vom staatshaushalt in die banken zu fliessen, nicht umgekehrt! da kann man doch nur sagen:
„Es ist nicht fair, die Banken in eine Situation zu bringen, in der sie der Regierung Kaliforniens das Schuldenmachen ermöglichen“, sagte Kevin McPhaill, Vize-Präsident der Gemeindebank Sierra Bancorp.
stimmt, sowas von unfair aber auch. da hat arnold den staat kalifornien einfach mal so finanziell runtergewirtschaftet dass man vor der pleite steht, und jetzt erpresst man die banken geradezu quasi eine buergschaft fuer kalifornien zu uebernehmen. wo doch keiner weiss, ob und wann man diese kohle ueberhaupt mal wiedersieht.
nee, keine chance. auf so einen wirtschaftlichen wahnsinn lassen sich kluge manager nicht ein.
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