neulich schrieb der autor dieses blogs ja über die blindheit des hauptamtlichen messdieners bei der wasserpistole von der alster, matthias matussek.
selbiger ist gerade derart erregt von der aussicht, den papst auf seiner reise nach spanien begleiten zu dürfen, dass der blutfluss zum hirn massiv gestört sein muss. welcher mann versteht das nicht.
so fällt ihm auch keine frage ein und andere müssen soufflieren:
“Was mich immer interessiert hat”, sinnierte eine zarte Frau, die mittlere von drei Schwestern, spät an einer großen Tafel, “was ich mich frage: ob er spürt, wenn der Heilige Geist aus ihm spricht?”
ach ja, warum nicht.
den autor würde ja eher interessieren ob der papst eventuell zu dem vereitelten giftgasanschlag auf die gegner seines besuchs stellung nehmen wird. oder was er von dem massaker in norwegen hält. vielleicht ein aufruf zu mehr toleranz und nächstenliebe auch den feinden gegenüber, mal frei nach der bibel zitiert?
aber ach, nein. nicht wichtig, nicht interessant, nicht bedeutend genug. da hat unser kleiner papist eine viel bessere idee. die empfindlichen naturen unter meinen lesern seien gewarnt, nun kommt starker tobak:
Die Nacht ist warm, der Mond schimmert gütig über der Peterskuppel. Was ich den Papst fragen werde? Ich schätze mal, die Frage aller Fragen: “Heiliger Vater, wie geht es Ihnen?”
ähm, ja, natürlich. das musste auch mal geklärt werden. chapeau, herr matussek, sie sind wahrlich ein fanal des heutigen spiegel-journalismus.
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