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Apr
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manager und verantwortung

herrlich, wie deutschland zu einer realsatire verkommt! jeder schmierenkomoediant schaut momentan neidisch auf unsere kleine bananenrepublik zwischen alpen und nordsee, maas und memel… aehm… verzeihung, noch hat die NPD ja gar nicht die wahl gewonnen; also zwischen rhein und oder.
aber zurueck zu unseren schmierenkomoedianten in nadelstreifen, da weiss man ja langsam nicht mehr, ueber wen man zuerst lachen soll.
ueber unseren wucherzins-ackermann vielleicht? immerhin sagte dieser vor etwas ueber einem jahr noch zum thema finanzkrise folgendes:

Auf die Frage, wann die Finanzkrise ausgestanden sei, sagte Ackermann: „Ich nehme an, dass das noch sechs bis neun Monate dauern wird.“[...]
Global werde sich das Wachstum zwar verlangsamen, wird der CEO von dem Blatt zitiert. Von einer Weltwirtschaftskrise sei man aber weit entfernt. [...] Das Wirtschaftswachstum in Deutschland werde nicht einbrechen.

mensch jossele, jachabibi – du willst wohl wirklich dass uns das zwerchfell reisst. okay, wir wollen dir mal zugute halten dass du nix produzieren und verkaufen musst. josseles ware ist hoechstens das geld, auf dem die deutsche bank frueher gesessen hat; angesichts der kuerzlich erfolgten leitzinssenkungen wundert man sich aber schon, wie er nun die 25% rendite reinholen moechte.
sei es drum, spaetestens seit dem verurteilten steuerhinterzieher zumwinkel wissen wir ja alle, dass fuehrungskraefte nicht immer nur vorbilder sind und gerne auch mal – mehr oder weniger vorsaetzlich – ins klo greifen.
nun also mehdorn, der zurueckgetreten wollen wurde – oder irgendwie so. wirklich zurueckgetreten ist er ja nach offizieller lesart nicht – so dumm kann ja auch keiner sein, auf 750.000 euro jahresgehalt zu verzichten.
ja fein, das waeren fuer hilmar kopper nun auch nur peanuts. fuer sie und mich hingegen eher ein erkleckliches suemmchen – aber unsere eigeninitiative ist ja auch durch diesen furchtbaren sozialstaat gelaehmt, oder um den herrn rentsch von der FDP zu zitieren:

Ein freiheitliches Gemeinwesen lebt davon, dass die Bürger bereit sind, in freier Entscheidung Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Freiwillige Übernahme von Verantwortung und Bürgersinn sind Zwang und dem bevormundenden Fürsorgestaat überlegen.

ja, eben! verantwortung, das waere doch mal was. seien wir doch mal ehrlich: wenn so ein raeudiger sozialschmarotzer weiterhin unverfroren darauf besteht, taeglich trotz arbeitslosigkeit was zu fressen zu kriegen, dann braucht man sich doch gar nicht wundern, wenn das auf unsere vorbilder abfaerbt – also die fuehrungskraefte wie spitzelmehdorn:

„Ich habe jedenfalls zu keiner Zeit irgendetwas getan, wo ich ein schlechtes Gewissen haben müsste“, betonte Mehdorn erneut. Es sei aber klar, dass man „als Vorstandsvorsitzender nicht in jeder Ritze“ sein kann.

genau, hartmut, du hast von nix gewusst, wie auch – du nur putzen hier, und deine deutsche isse auch gaaaanz schleckt. zieh doch am besten gleich mit runter in zumwinkels burg am gardasee, der hatte auch keine verantwortung fuer gar nix:

Klaus Zumwinkel wies dagegen eine Mitverantwortung scharf zurück. Er habe sich in dieser Sache nichts vorzuwerfen, sagte er im Januar der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

tjaja, wenn das mal der ackermann wuesste, der wuerde euch direkt die bezuege kuerzen – schliesslich kriegt ihr die unter anderem wegen eurer – na, wer kanns erraten? – genau, verantwortung!

aber hoppla, war da nicht mal was…? jaaaa, genau:

Alle Rechtsgutachten belegten, dass er sich als damaliger Mannesmann-Aufsichtsrat nichts vorzuwerfen habe, sagte Ackermann am Rande einer Bankenkonferenz in Frankfurt am Main.


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